WIENER RADELN

Wann wird's besser?

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 31/06 vom 02.08.2006

Wien rühmt sich ja, irre radfahrfreundlich zu sein. Wer alle paar Sonntage die Donauinsel beradelt oder andere weitgehend autoverkehrsfreie Gebiete, sieht das womöglich auch so. Doch Radler, die jeden Tag in der Stadt unterwegs sind und ihr Fahrzeug nicht nur in der Freizeit nutzen, müssen sich dauernd über verkehrstechnische Zumutungen ärgern. Gar nichts ist nämlich besser geworden. Zumindest fast gar nichts.

Den Ringradweg zum Beispiel, eine der wichtigsten, am meisten befahrenen und unfallträchtigsten Strecken überhaupt, müssen sich Radler mit Fußgängern teilen. Super: Vergangene Woche hat man dort mit weißer Farbe halbherzig Trennlinien neu markiert, die diese Woche schon wieder fast grau und damit schon wieder übersehbar sind. Wieso ist es am Ring nicht möglich, die Wege optisch und baulich besser voneinander zu trennen? Indem man sie komplett rot markiert zum Beispiel, so wie in anderen Städten? Wieso gibt man die zweite Ringspur nicht gleich dem Radverkehr?

Oder die


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