Nüchtern betrachtet

Der Gastgarten-Grand-Slam

Kultur | aus FALTER 32/06 vom 09.08.2006

Ich würde gern die Austragungsorte ändern", sage ich zu König Kralicek, der sofort weiß, was gemeint ist. "Kein Problem", antwortet der König, der sich für Sport interessiert. "Die Amis haben 1978 das Turnier auch von Forest Hills nach Flushing Meadows verlegt, und in Australien hat man vor 1988 nicht in Flinders Park, der ja ab 1997, wie du sicher weißt, in Melbourne Park umbenannt wurde, sondern in Kooyong gespielt." Uns geht's freilich mehr ums Trinken als ums Tennis. Ziel ist es, in möglichst kurzer Zeit alle Austragungsstätten des Gastgarten-Grand-Slam aufzusuchen - etwa an einem Wochenende oder gar an einem einzigen Tag. Letzteres ist bislang aber noch niemandem gelungen - jedenfalls dem König und mir nicht, und abgesehen von uns wissen wohl nicht allzu viele von der Existenz dieses vergnüglichen Freizeitwettbewerbs. Als Austragungsorte kommen nur Gastgärten infrage, die sich dieser Bezeichnung als würdig erweisen und sich verdammenswerten "Modernisierungstendenzen" wie


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