Gib dem Affen Zucker

Stadtleben | Tiz Schaffer | aus FALTER 33/06 vom 16.08.2006

POP Die zartfühlende Grazer Indiepopcombo Monk gibt mit der EP "Jeux de nuit" einen bekömmlichen Vorgeschmack auf den Anfang September erscheinenden Longplayer.

Fünf Jahre seines Lebens verbrachte Georg Hartwig in London. Genau: von 1997 bis 2002. Das Leben dort war kein Zuckerschlecken. Auch nicht aus der Sicht eines Musikproduzenten. "Meine Brötchen habe ich mit harter Arbeit verdient", erzählt Hartwig - Gitarrist, Bassist und Sänger der Grazer Gitarrenpopcombo Monk. Als Tontechniker beispielsweise. Nicht weiter überraschend, dass da das musikalische Schaffen schon mal etwas auf der Strecke bleibt. Nach der Rückkehr in die Steiermark wurde es konkreter: 2002 gründete Hartwig die Pumali Panthers, deren gleichnamiger Erstling 2004 in den Regalen stand. Unbeschwerter Pop, der die Emotionalität des Soul inhaliert hat und dem ein elektronischer Unterboden eine swingende Gefügigkeit verleiht. Zugleich auch mit einem für hiesige Verhältnisse unüblichen Grad internationaler Professionalität:


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