Höllische Platten aus der Steiermark

Nachrichten aus der Unterwelt

Stadtleben | aus FALTER 33/06 vom 16.08.2006

Jochen Summer, ein Mann mit besten Kontakten zur Artcore-Szene in San Francisco, betreibt in der Südsteiermark sein Kuriositätenlabel Rock Is Hell. Hard-und Jazzcore wird ebenso wie grenzgeniales Spinner/Songwriting in künstlerisch anspruchsvoll gefertigte Kleinstauflagen gepackt. Die Melvins konnte man schon erwerben, die Wiener Avantgarderocker Bul Bul sind Dauergäste. Hier nun das Letzte: Straight Out of Diepersdorf.

Nate Denver's Neck "Live"

Nate Denver, ein Satansbraten aus San Francisco und Freund der Punkjazzer The Flying Luttenbachers, hat einen an der Waffel. Muss man wohl, wenn man Death Metal mit Billig-Beatboxen ein liebenswertes Antlitz verleiht und nebenbei Songperlen vor die Säue wirft, wie sie Adam Green niemals wieder werfen würde. Nate Denver scheint sich zwar selbst nicht sehr ernst zu nehmen, andere sollten es aber. Ansonsten schickt Nate dich in die Hölle. "Don't come too late to your execution", singt Denver und weiß wie es ausgehen wird. "Yeah, I'll rot in hell."


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