Syd & Robbie


Klaus Nüchtern
Vorwort | aus FALTER 33/06 vom 16.08.2006

KOMMENTAR Die Macht der Bilder, Bilder der Ohnmacht: Kleiner Wochenrückblick nebst einem nachgeholten Nachruf.

Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. Das gilt nicht zuletzt für die Bilder vom Krieg, wie man ja von den "chirurgischen Eingriffen" oder den "embedded journalists" weiß, die sich willig zu medienpolitischen Versorgungstrupps der Militärs degradieren ließen ...

Verwundert einerseits die Naivität, mit der wir diesen Bildern Glauben geschenkt haben, so stellt sich andererseits die Frage, was uns anderes übrig bleibt? Denn sind die abgebrühten Bescheidwisser, die überall Manipulation wittern, nicht genauso tumb wie jene, die alles glauben, was im Fernsehen als Nachricht deklariert wird? Sind Verschwörungstheoretiker nicht bloß Mediengläubige mit anderem Vorzeichen? Und warum sollten Weblogs und Internetforen per se vertrauenswürdiger sein als renommierte Nachrichtenagenturen?

Vergangene Woche freilich wurden Aufnahmen aus dem Libanon-Krieg just von solchen Foren und Blogs

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