Buntes Treiben

Medien | Gerald John | aus FALTER 33/06 vom 16.08.2006

ORF Am 17. August findet die Wahl des ORF-Chefs statt. Das Rennen wird spannender als erwartet. Regenbogenkandidat Alexander Wrabetz hat gute Chancen. Bis zur letzten Minute wird um Stimmen gefeilscht.

Es ist fünf vor zwölf. Alexander Wrabetz hat es gerade noch geschafft. Bis fünf Uhr morgens tüftelte der 46-Jährige an seiner Bewerbung herum, knapp vor Fristende reicht er sie endlich ein. Nun hetzt der Kandidat ins Haas-Haus am Stephansplatz, um der Welt die frohe Botschaft zu verkünden. Den Dom im Hintergrund demonstriert Wrabetz, erst etwas nervös, dann aufgekratzt, unerschütterlichen Glauben an seine Mission: "Ich werde nicht scheitern!"

Schafft Wrabetz die Sensation? Der Kampf um den Chefsessel des kriselnden ORF, einen der wichtigsten Posten in der Republik, wird spannend. Eine Woche vor dem Tag X stieg der SP-nahe Hoffnungsträger zu den beiden bürgerlichen Kandidaten, Titelverteidigerin Monika Lindner und Programmplaner Wolfgang Lorenz, in den Ring. Aufstellen ließ sich Wrabetz,


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