"Das kann man nicht singen"

Kultur | Gerhard Stöger | aus FALTER 33/06 vom 16.08.2006

MUSIK Der Jazzer Max Nagl interpretiert Songs des britischen Popavantgardisten Robert Wyatt. Demnächst ist das Projekt erstmals live zu hören.

Besucht man Max Nagl in seinem Studio im dritten Bezirk, erlebt man eine kleine Überraschung: Das High-Tech-Programm beschränkt sich auf zwei Computer (nein, kein Laptop), der chaotische Rest wirkt eher wie eine Mischung aus dem unaufgeräumten Teil einer Studenten-WG und dem Depot eines Altwarenhändlers. Hier ein paar Platten, da ein Ornette-Coleman-Tape, dazwischen Papier - und massenhaft Musikinstrumente. Trotzdem entstehen in dieser Altbauwohnung veröffentlichungsreife Soloaufnahmen - und mit etwas gutem Willen findet sich sogar ein Eck für ein Gespräch.

Nagl zählt nicht nur zu den großen Aktivposten im heimischen Jazz, der 1960 geborene Oberösterreicher ist auch einer der wandlungsfähigsten Musiker dieser Szene. Neben rastlosen Plattenproduktionen in den unterschiedlichsten Konstellationen komponierte er in den letzten Jahren etwa


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