Die Parasiten

Tex Rubinowitz | Stadtleben | aus FALTER 33/06 vom 16.08.2006

RUBINOWIEN In Teil zwei der Sommerserie geht's um Geldspielautomatenbuden und um öliges Gemüse, das sich durch Blech frisst.

Von dem Teil, der irrtümlich Operngasse genannten Margaretenstraße (siehe Falter 31/06), gibt es einen kleinen Durchstich zur Wienzeile. Er heißt Bärenmühldurchgang und befindet sich in einem der großartigsten Häuser der Stadt, in dem einem Schiff nicht unähnlichen Gebäude, auf dessen Dach bezeichnenderweise ein wunderbares Admiral-Sportwetten-Neonzeichen prangt. Im Durchgang gab es mal einen kleinen, mit blauem Teppichboden ausgelegten, vollkommen sinnlosen Gastgarten. Dort hängt eine Erklärungstafel, die, weil bereits viele Buchstaben abgebröckelt sind, an die Cut-up-Basteltechnik von William S. Burroughs erinnert, oder an ein kariöses Gebiss: "I ES U D N LE EINES DE EK BEHINDERNDEN ALT AUSES MITHILFE DES WIENER ASSANIERUNGSFONDS NACH DEN PLÄNEN DER ARCHITEKTEN H. SCHMID H. AICHING R IM JAHRE 1937 ERRICHTET."

Interessant wäre zu erfahren, wen oder

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