Gute Zeiten, goldene Zeiten

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 33/06 vom 16.08.2006

Neues Lokal Der beste Chinese der Stadt kam von der Pampa in die City: Das Goldene Zeiten ist jetzt schön, groß und irrsinnig gut.

Frau Mingming Fang sieht ein bisschen müde aus: "Sehr viel zu tun, wir sind jeden Abend voll", sagt die frühere chinesische Starjournalistin, die mit ihrem Mann, dem Ökonomieprofessor, vor 13 Jahren nach Wien kam. Ursprünglich, um zu studieren, was aber rasch zugunsten kulinarischer Entwicklungsarbeit aufgegeben wurde. Professor Jian Zhao und sie übernahmen damals ein Chinarestaurant in der Prager Straße, das Goldene Zeiten, bekannt dafür, dass man gegen Vorbestellung chinesisch (und da vor allem die komplexe und dynamische Shanghaiküche) zu essen bekam, wie sonst eher nur selten in Österreich. Was allerdings meistens auf Hörensagen beruhte, denn die Legende der Goldenen Zeiten wurde zwar von Ort zu Ort getragen, aus erster Hand hatten es allerdings nur die wenigsten - kaum wer war tatsächlich dort draußen in Floridsdorf.

Das änderten Mingming Fang


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