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Neue Chinesen

Stadtleben | aus FALTER 33/06 vom 16.08.2006

Das Revival der erstklassigen Chinarestaurants während der vergangenen Monate ist ja schon eher eine Überraschung der angenehmen Art. So gut, so unterschiedlich und so interessant wurde in Wien schon lange nicht mehr chinesisch gekocht. Was jetzt noch fehlt: ein Lokal mit Hongkongküche so wie einst das selige Jumbo.

ON, 5., Wehrgasse 8, Tel. 585 49 00, Mo-Sa 16.30-24, So, Fei 12-22 Uhr, www.restaurant-on.at

Ein Wiedersehen mit einer wunderbaren, kreativen, modernen und keineswegs krampfhaft authentischen Chinaküche. Hong Xie beherrscht den Wok wie kein Zweiter, seine Spezialität sind Marinaden, frische Kräuter und überraschende Kombinationen.

Koi 2, 4., Rechte Wienzeile 33, Tel. 907 69 61, tägl. 11-24 Uhr, www.koi-asia.at

Die Naschmarktfiliale des bisher schon sehr guten Koi in der Schwarzenbergstraße, leider halt lange nicht so schön, aber dafür mit einer einigermaßen authentischen Kanton-und Dim-Sum-Küche. Spezialität ist die Peking-Ente.

Shanghai Tan, 6., Gumpendorfer Straße 9, Tel. 585 49 88, Mo-Do 18-2, Fr, Sa 18-4 Uhr, www.shanghaitan.at

Eröffnete vorigen Herbst. Hier zählt mehr die Atmosphäre, das Essen ist unspektakulär - Spießchen und brave Dim Sums. Das Sitzen in den schummrigen Opiumhöhlenholznischen ist aber schon sehr stark. (Sommerpause bis 31.8.)

WEIN - Stefan Hajszan ist einer der schillerndsten Newcomer in Wien (siehe S. 56), der Gastronom legte sich innerhalb kürzester Zeit ein kleines Weingartenimperium zu. Die Anfänge sind vielversprechend, sehr interessant etwa der Grüne Veltliner vom Nussberg, Wiens bester Lage, der auch kurz im Barrique weilte: Stachelbeeraroma, straffer Körper, mächtiger Stoff.

Preis: u 7,50, Bew.: 4/5 (sehr gut), bei Stefan Hajszan, 9., Alser Str. 4 (Uni Bräu/Campus AAKH).


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