Das große Zittern

Steiermark Politik | Donja Noormofidi Und Thomas Wolkinger | aus FALTER 34/06 vom 23.08.2006

SICHERHEIT Seit der Veröffentlichung der jüngsten Kriminalitätsstatistik geht die Angst in Graz um. Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter über osteuropäische Autoknacker, organisierte Bettlersolidarität, verdammte Einstiegsdrogen, geschenkte Wurstsemmeln und gefährliche Freunde.

Seit das Innenministerium die jüngste Kriminalitätsstatistik veröffentlicht hat, schrillen in der Stadt die Alarmglocken. Zumindest im Büro des Grazer Bürgermeisters Siegfried Nagl und in den Redaktionen einiger Grazer Medien. Die Kleine Zeitung schreibt den Stadtpark als "vergifteten Park" ab, und die ÖVP wütet gegen "skrupellos agierende Bettlerbanden" in der Stadt.

Tatsächlich sieht die Statistik auf den ersten Blick nicht gut aus: Während österreichweit im ersten Halbjahr 2006 die Zahl der Fälle um 3,7 Prozent zurückging, stieg sie in Graz um 5,3 Prozent. Dafür ist die Aufklärungsquote auf 31,5 Prozent gesunken und liegt damit klar unter dem Österreichdurchschnitt (38,6 Prozent). Nur in Wien


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