Weniger Geld zum Leben

Markus Marterbauer | Vorwort | aus FALTER 34/06 vom 23.08.2006

KOMMENTAR Die Regierung kündigt die Abschaffung der Erbschaftssteuer an. Eine gute Nachricht für die Reichen.

Es kam, wie es kommen musste. Knapp vor den Wahlen wird für die nächste Legislaturperiode eine Steuersenkung versprochen, bislang mit nur einem konkreten Beispiel, der Abschaffung der Erbschafts-und Schenkungssteuer. Diese sei ohnehin nur eine Bagatellsteuer, die die Leute belästige, aber nichts bringe. Dies stößt auf die Zustimmung vieler Menschen, für die die Besteuerung einer Erbschaft tatsächlich unverständlich ist. Da gibt man den Kindern das mühsam Aufgebaute weiter, und dann sollen diese dafür auch noch Steuern zahlen?

Die Erbschafts-und Schenkungssteuer stellt tatsächlich eine Bagatelle dar, nämlich für die Erben großer Vermögen. Das System ist kompliziert, und die formalen Steuersätze sind zum Teil recht hoch. Die echte Belastung ist im Allgemeinen allerdings sehr gering, obwohl kleine Erbschaften manchmal merklich belastet werden. Das Aufkommen der Steuer

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