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Wer will mich?

Politik | aus FALTER 34/06 vom 23.08.2006

Sollte das BZÖ den Einzug ins Parlament nicht schaffen, stehen auch einige orange Spitzenpolitiker ohne Aufgabe da. Bevor sie beim Arbeitsmarktservice anklopfen müssen, hat sich der Falter umgehört, wo für sie noch ein Plätzchen für sie frei sein könnte.

Peter Westenthaler Der BZÖ-Chef und frühere Bundesliga-Vorstand scheint sich mit dem neuen ORF-Chef Alexander Wrabetz schon so gut zu verstehen, dass er sich sogar den Sendetermin für sein Interview aussuchen kann. Braucht der ORF nach Elmar Oberhausers Wechsel in die ORF-Information nicht einen neuen Sportchef?

Max Walch Der hemdsärmelige Polier aus Oberösterreich könnte sich beim ÖGB wohlfühlen. Geldnot, Grabenkämpfe und Orientierungslosigkeit sind ähnlich dramatisch wie im BZÖ, und beim momentanen Zustand der Gewerkschaft kann sogar ein Max Walch dort nichts kaputtmachen.

Marialuise Mittermüller Die BZÖ-Abgeordnete und Bürgermeisterin von Steindorf in Kärnten war im Parlament so unauffällig, dass sich nicht einmal die Opposition an sie erinnern kann. Eine perfekte Empfehlung für jegliche Art von Führungsposition: Wer nichts tut, kann auch nichts falsch machen.

Ursula Haubner Dafür, dass sie ein Leben lang diesen Bruder und immerhin schon eineinhalb Jahre dieses BZÖ ausgehalten hat, könnte man für die Sozialministerin doch ein staatliches Institut für Mediation schaffen. Kostet sicher weniger als ihre orangen Sozialministeriums-Werbebroschüren!


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