WIENZEUG

Politik | aus FALTER 34/06 vom 23.08.2006

Verteilen statt verbrennen Während in Wien jährlich 1500 bis 2500 Tonnen überschüssiger Lebensmittel zu Brennmaterial abgewertet werden, gibt es in der Stadt mehrere Tausend Menschen, die auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Diesem "zynischen Zustand" möchten die Wiener Grünen begegnen und fordern den Aufbau einer Logistik, die übrig gebliebene und für den Verkauf nicht mehr geeignete Lebensmittel einsammelt und zentral verteilt. Gemeinnützige Organisationen wie die Wiener Tafel könnten eine solche logistische Aufgabe nicht alleine bewältigen, sagte Umweltsprecher Rüdiger Maresch und appellierte mit Blick auf die zu erwartenden Kosten an die soziale Verantwortung der Stadt: "Wer verbrennen kann, der kann auch einsammeln und verteilen."

EU gegen Diskriminierung Auf seiner Tour durch 13 EU-Länder macht der "Diversity-Truck" am 4. September auf dem Michaelerplatz Station. Mit der Kampagne möchte die Europäische Kommission für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld werben und junge Leute über ihre Rechte beim Zugang zu Beschäftigung und Ausbildung informieren. Auf der Bühne des dreißig Tonnen schweren Trucks erwarten die Besucher neben politischen Diskussionen Livemusik, Aufführungen und Filme zum Thema Antidiskriminierung,

Informationen unter www.stop-discrimination.info

Action für Mädchen Die Stadt veranstaltet vom 28. August bis 1. September Mädchenaktionstage in ganz Wien. Neben zahlreichen Video-, Foto-und Multimediaworkshops gibt's dabei auch Sportveranstaltungen sowie Mode und Stylingaktionen. Außerdem können sich die Mädchen bei diversen Beratungsstellen informieren.

http:// www.wienxtra.at


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