"Jeder wird beleidigt sein"

Medien | Gerald John | aus FALTER 34/06 vom 23.08.2006

ORF Der neue ORF-Chef Alexander Wrabetz über seine Feier mit Peter Westenthaler, Interventionen und Personalwünsche der Parteien, Raubeine in den Redaktionen und seinen alten Traum, Dirigent zu werden.

Der Alex war uns turmhoch überlegen": Alte Freunde wie der Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier zweifelten nie daran, dass Alexander Wrabetz die Karriereleiter emporklettern würde. Schon als Chef der sozialistischen Studenten, wo er den heutigen SP-Boss Alfred Gusenbauer kennen lernte, galt Wrabetz als zielstrebig, aber auch sehr umgänglich. Seine Fähigkeiten spielte das Organisationstalent aus Wien in verschiedenen Jobs in der Verstaatlichtenholding ÖIAG aus, ehe er 1998 als kaufmännischer Direktor des ORF antrat. Vergangene Woche, Donnerstag, schließlich der Sprung an die Spitze: Eine Regenbogenkoalition aus SPÖ, Grünen, FPÖ und BZÖ im Stiftungsrat wählte den 46-Jährigen statt Titelverteidigerin Monika Lindner zum Generaldirektor des ORF - eine herbe Niederlage für die Kanzlerpartei


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