LITERATUR: HIGHLIGHTS IM HERBST

Reden wir vom Wetter

Kultur | aus FALTER 34/06 vom 23.08.2006

Der sogenannte "Bücherherbst", auf den der Falter auf den folgenden Seiten einen kleinen Ausblick gibt, hat mit konventionellen Vorstellungen von Meteorologie und Jahreszeiten nur bedingt zu tun. In erster Linie ist er ein logistisches und postalisches Problem - weswegen er auch schon im Hochsommer beginnt. Um ihren Büchern Beachtung zu sichern, bemühen sich die Verlage, nicht alle Titel im Paket auf den Markt zu werfen. Aus österreichischer Sicht machte heuer Marlene Streeruwitz mit "Entfernung" (S. Fischer) den Anfang und erschien bereits Ende Juli; der Hanser Verlag und die Hanser-Tochter Deuticke schickten ihre österreichischen Spitzentitel, Thomas Glavinic' "Die Arbeit der Nacht" bzw. Paulus Hochgatterers "Die Süße des Lebens", zeitgleich Anfang August ins Rennen (der Falter rezensierte).

Ein bisschen Zeit hingegen lassen sich Hoffmann & Campe und S. Fischer mit zwei weiteren heimischen Highlights: Wolf Haas' erster Nichtkrimi, der Liebesroman "Das Wetter vor 15 Jahren", liegt


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