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Kultur | Tobias Heyl | aus FALTER 34/06 vom 23.08.2006

LITERATUR In seinem Roman "Dirac" lässt Dietmar Dath die Generation Golf an Lebensentwürfen basteln, die sich an den Naturwissenschaften orientieren.

Wer befürchtet, einen Roman nicht zu verstehen, in dessen Zentrum der hoch bedeutende, aber außerhalb der Fachwelt völlig unbekannte Quantenphysiker Paul Dirac (1902-1984) steht, sollte mit dem Nachwort zu Dietmar Daths "Dirac" beginnen. Dort steht zu lesen: "Gegenstand dieses Buches ist nicht die physikalische Wissenschaft, sondern eine bestimmte Haltung zum Leben in der Moderne. Diese Haltung verdankt der physikalischen Wissenschaft allerdings ethische, erkenntnistheoretische und ästhetische Inspirationen." Beruhigend: Dieses Buch verlangt offensichtlich keine Vorkenntnisse im Bereich der Quantenphysik.

Daths Buch ist keine als Roman verkleidete Biografie, sondern der Roman jener Generation, die etwa zwischen 1965 und 1975 geboren wurde und die sogenannten "68er" bereits als eine etablierte Generation kennen lernte. Florian Illies nannte


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