Der nützliche Flächenbrand

Steiermark Stadtleben | Tiz Schaffer | aus FALTER 35/06 vom 30.08.2006

MEDIEN Was für europäische Metropolen eine Selbstverständlichkeit ist, erreicht nun auch Graz. Der Verein FunkFeuer will die Begeisterung für ein freies Computerdatennetz entzünden.

Wer am Dach des Kunsthauses herumklettert, ist entweder lebensmüde, oder er will sich den sogenannten WLAN-Router anschauen. Ein kleines Kästchen, geschützt vom Regen durch eine Tupperwaredose und quasi das Kernstück des Projektes FunkFeuer. Der gleichnamige Verein hat sich in Kooperation mit dem im Kunsthaus beheimateten medien.kunstlabor die Aufgabe gestellt, ein nichtkommerzielles und unabhängiges Computernetzwerk zu bilden. Transfer von Daten, Internetbenutzung und sogar kostenloses Telefonieren ermöglicht dieses - natürlich auch stark ideologisch grundierte - alternative Netzwerk, das vor kurzem präsentiert wurde und sich nun behutsam verästelt. "Leute, die bloß konsumieren wollen, sind bei uns nicht erwünscht", erklärt Franz Xaver, Leiter des medien.kunstlabors. Und tatsächlich braucht


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