An der Wasserfront

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 35/06 vom 30.08.2006

STADTPLANUNG Wien liegt nicht nur am Kanal, sondern auch an der Donau. Das will man künftig mehr betonen.

Nächste Haltestelle: Marina. Noch eine U-Bahn-Station der in naher Zukunft verlängerten U2, die wohl den wenigsten etwas sagen wird. Noch nicht. "Das Ans-Wasser-Rücken der Stadt ist noch nicht vollendet": Geht es nach Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ), dann wird der Privatbootshafen am Donauufer eines Tages ein attraktives Ausflugsziel - die U-Bahn gleich daneben. Momentan sieht's in Wiens Jachthafen eher traurig aus. Das Areal ist abgezäunt, und so richtig monacomäßig gibt's auch nicht wirklich was zum bestaunen. Ein riesiges Hilton-Hotel in einem ehemaligen Kornspeicher ist bereits da, und wirklich als Pampa kann man die Gegend direkt an der Donau eigentlich auch nicht mehr Bezeichnen, obwohl baugeschichtlich-hochwassertechnisch der Strom bei der Stadt lange Zeit keine große Rolle spielte. Doch das hat sich geändert, Wien hat jetzt eine "Waterfront", wie es die Stadtplaner


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