Blutiges Comeback

Bernd Dörler | Vorwort | aus FALTER 36/06 vom 06.09.2006

AUSLAND Fünf Jahre nach dem Afghanistankrieg machen die Taliban nun Jagd auf US-und Nato-Soldaten.

Condi Rice und Don Rumsfeld, diese famosen Zierden des Bush-Personals, waren unlängst auf Dienstreise in Afghanistan. Was sie sahen, hat ihnen gefallen: Eine "erfreuliche Entwicklung" (sie) und "optimistische Aussichten" (er). Erfreulich? Optimistisch? Ihr Befund erinnert an den Mann, der von einem Wolkenkratzer stürzt und auf Höhe des dritten Stocks resümiert: "Bisher ist alles gutgegangen."

Die Vernichtung der Taliban im zerrissenen Land am Hindukusch vor fünf Jahren markierte den ersten Erfolg von George W. Bush in seinem Krieg gegen den Terror. Wir erinnern uns: Top gun Bush meldete gehorsam auf einem Flugzeugträger: "Mission accomplished." Kurz darauf schon der nächste Sieg: die Befreiung des geschundenen irakischen Volkes von seinem Despoten Saddam. Nun wütet dort ein Bürgerkrieg zwischen sunnitischen und schiitischen Irakern, die Amerikaner und ihre britischen Komparsen als

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