Wie es würklich war

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 36/06 vom 06.09.2006

LITERATUR Wolf Haas hat seinen ersten Nichtkrimi geschrieben: In "Das Wetter vor 15 Jahren" gibt er ein Interview über seinen jüngsten Roman. Mit dem "Falter" sprach er über das Wetter, über Interviews, den "Spürterror" und die Würklichkeit.

Als Wolf Haas vor zehn Jahren mit "Auferstehung der Toten" seinen ersten Krimi herausbrachte, war damit der Grundstein für eine ungewöhnliche literarische Karriere gelegt: Der 1960 in Maria Alm im Pinzgau geborene Schriftsteller und Werbetexter avancierte mit seinen Romanen rund um Privatdetektiv Brenner gleichermaßen zum Liebling eines breiten Publikums und der Kritik; darüber hinaus gelang es ihm, mit seinem an die gesprochene Sprache angelehnten, nichtsdestotrotz aber hochartifiziellen Idiom, dem sogenannten "Haasisch", bis in den Alltagssprachgebrauch vorzudringen.

Mit "Das ewige Leben" hat Haas 2003 nach einem halben Dutzend Büchern die Serie der Brenner-Romane beendet. "Das Wetter vor 15 Jahren" ist sein erster Nichtkrimi. Es wäre freilich


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