Der Falco is a scho tot

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 36/06 vom 06.09.2006

FILM Barbara Alberts "Fallen" bringt fünf ehemalige Klassenkameradinnen nach 14 Jahren wieder zusammen und entlässt sie nach einer Nacht wieder in die Realität der Thirtysomethings.

Nina kann sich nicht halten. Drinnen in der Bestattungshalle singt der Chor ein inbrünstiges "Heaven is a wonderful place", da muss sie einfach draufloslachen. Die verordnete Feierlichkeit eines Begräbnisses und die gewollte Fröhlichkeit eines Klassentreffens, beides kommt hier zusammen: Nina, Brigitte, Alex, Carmen und Nicole, fünf Frauen aus der Kleinstadt, die gemeinsam die Schulbank gedrückt haben, sehen einander bei der Beisetzung ihres ehemaligen Klassenvorstands erstmals nach 14 Jahren wieder.

"Fallen", die dritte Kinoarbeit von Barbara Albert nach "Nordrand" (1999) und "Böse Zellen" (2003), ist zuallererst ein Film für fünf Schauspielerinnen (Nina Proll, Birgit Minichmayr, Ursula Strauss, Kathrin Resetarits, Gabriela Hegedüs), zweitens ein Roadmovie und drittens eine Besichtigung des Lebens


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