INTERVIEW

"Ich freu' mich sogar aufs Drehen"

Kultur | aus FALTER 36/06 vom 06.09.2006

Nach einer Reihe vielbeachteter Kurzfilme gelang der 1970 geborenen Wienerin Barbara Albert 1999 mit "Nordrand" auch international der Durchbruch. Im selben Jahr gründete sie zusammen mit drei Studienkollegen (Martin Gschlacht, Jessica Hausner, Antonin Svoboda) die Produktionsschmiede coop99, die zuletzt für "Darwin's Nightmare" und "Grbavica" mitverantwortlich zeichnete. Mit ihrem neuen Film "Fallen" ist Barbara Albert dieser Tage als einzige Frau im Wettbewerb des Festivals von Venedig vertreten.

Falter: Wie nahe stehen Ihnen die fünf Charaktere in dem Film?

Barbara Albert: Beim Schreiben kommen mir die Charaktere immer alle sehr nahe, aber für mich ist "Fallen" der am wenigsten autobiografische meiner Filme, mehr eine Bestandsaufnahme. Die von Birgit Minichmayr gespielte Lehrerin Brigitte, die alles ein bissl mehr aus der Distanz betrachtet - das bin noch am ehesten ich.

Sie haben "Fallen" im Presseheft als einen Film über "die Notwendigkeit der Suche nach Utopien" beschrieben ...

Die


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