Reise ans Ende der Nacht

Kultur | Gerhard Stöger | aus FALTER 36/06 vom 06.09.2006

MUSIK Unterstützt von britischer und französischer Pop-Prominenz hat Charlotte Gainsbourg die Platte für den allzu früh angebrochenen Herbst gemacht. Charlotte Gainsbourg hat das Interesse an der Musik wiedergefunden, das sie 1991 mit ihrem Vater begraben hatte. Zwanzig Jahre nach dem einst noch von ihm selbst inszenierten Sangesdebüt "Charlotte For Ever" veröffentlicht die Tochter des französischen Chansonniers Serge Gainsbourg und der britischen Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin mit "5:55" ihre zweite Platte. Dem Zufall will sie darauf rein gar nichts überlassen, wie ein Blick aufs Team an ihrer Seite zeigt.

Nicolas Godin und Jean-Benoit Dunckel, die beiden Popconnaisseure des Pariser Duos Air, fungieren als musikalische Direktoren, die Texte steuern mit Jarvis Cocker (Pulp) und Neil Hannon (The Divine Comedy) zwei Vertreter aus der Chefetage des Britpop bei. An den Reglern sitzt der britische Produzent Nigel Godrich, der nicht nur Radioheads komplexe Klangvorstellungen


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