IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 36/06 vom 06.09.2006

Orpheus Trust hört auf Seit 1986 hat sich der Orpheus Trust um die Erforschung und Veröffentlichung vertriebener und vergessener Kunst gekümmert; im Zentrum des Interesses standen österreichische Musikschaffende, die von den Nazis verfolgt wurden, darunter Egon Wellesz, Fritz Spielmann oder Vally Weigl. In den letzten Jahren wies Primavera Gruber, Gründerin und Vorstand des Vereins, jedoch immer wieder darauf hin, dass der Betrieb kaum noch finanzierbar sei. Zum 31. August hat sich der Orpheus Trust nun freiwillig aufgelöst, "da trotz intensiver Bemühungen keine substanzielle Subventionserhöhung durch die öffentliche Hand, insbesondere des Bundes, zustande kam". Die umfangreichen Bestände des Orpheus Trust, darunter zahlreiche Nachlassschenkungen, sollen an die Akademie der Künste Berlin übergeben werden. Die Internetseite des Vereins (www .orpheustrust.at) bleibt aber bestehen, und auch eine Nachfolgeorganisation ist bereits in Planung.

Klassik-Picknick Mozart selbst veranstaltete

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