Punktgenau

Stadtleben | Thomas Prlic | aus FALTER 36/06 vom 06.09.2006

SZENE Stadtwandern einmal anders: Beim Kunstprojekt "4816" müssen die Teilnehmer 185 GPS-Koordinatenpunkte in Wien aufstöbern.

Wiens Hausbesitzer sollten in nächster Zeit nicht allzu misstrauisch sein, wenn junge Menschen plötzlich Fotos von ihren Gärten oder Hinterhöfen machen wollen. Und wenn demnächst Leute mit eigenartigen kleinen Geräten in der Hand quer durch den Wienerwald stapfen, reagieren hoffentlich auch die Förster gelassen - womöglich handelt es sich dabei nämlich um Teilnehmer des GPS-Kunstprojekts "4816".

"4816" ist so etwas wie ein alternatives Stadterkundungsprojekt mit etwas technischem, aber sehr spaziergängerfreundlichem Hintergrund. Der Name bezieht sich auf die GPS-Position Wiens in Längen-und Breitengraden: 48 Grad nördlich des Äquators, 16 Grad östlich von Greenwich. GPS steht dabei für Global Positioning System, damit lassen sich mithilfe von 24 um die Erde kreisenden Satelliten die exakten Bodenkoordinaten feststellen. Bei "4816" geht es darum, mit


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