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Neue Inder

Stadtleben | aus FALTER 36/06 vom 06.09.2006

Indien ist groß, seine Vielfalt an Rezepten ist unendlich. Dennoch will es in Wien nicht so recht gelingen, die indische Küche in die gehobene Szenegastronomie zu integrieren, so wie das in anderen Städten (mit größerem indischem Bevölkerungsanteil) vortrefflich gelingt. Aber vielleicht wird's ja noch. Das sind jedenfalls die jüngsten Neuzugänge auf dem Currysektor.

Heilige Kuh, 9., Lichtentalergasse 20, Tel. 924 40 58, Mo-Sa 11-15, 18-23 Uhr.

Anil Kumar Gupta war früher Hotelmanager und eröffnete im Frühling ein nettes und hübsches indisches Restaurant mit hohem Neighbourhoodfaktor.

Tandoor Plus, 1., Salzgries 2, Tel. 925 53 53, tägl. 11.30-14.30, 18-23 Uhr, www.tandoor.at

Die Innenstadtfiliale des seit Jahrzehnten bewährten Währinger Tandoor. Spezialität ist die Blitzgarung/Räucherung im heißen Tandooriofen, auch das mit dem Würzen hat man heraußen.

Taj, 6., Webgasse 3, Tel. 595 61 27, tägl. 11.30-14.30, 18-23 Uhr.

Das frühere südindische Yoga, seit geraumer Zeit nun nordindisch bekocht. Angenehme Atmosphäre im indisch adaptierten Exbeisl.

Der Wiener Deewan, 9., Liechtensteinstraße 10, Tel. 925 11 85, Mo-Sa 10-23 Uhr.

Kommt der bei uns ja leider nie gestarteten Idee der neuen indischen Lokalkultur noch am nächsten. Grandiose Currys, bezahlt wird außerdem je nach Belieben.

WEIN - Der Chardonnay Tiglat gehört zu den besten und teuersten Weißweinen Österreichs, die Velichs haben aber auch noch Alltäglicheres in petto. Etwa die Welschriesling-Chardonnay-Cuvée "TO", was auf Ungarisch See bedeutet. Vor ein paar Jahren hieß er noch "OT" (ohne Titel), der 2004er hat leichte Steinpilz-und Fruchtaromen, ein schöner weißer Burgenländer.

Preis: E 10,-

Bewertung: 3/5 (gut) bei Allegro, 7., Siebensterngasse 32-34, www.allegro-hifi.at


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