MEDIENRECHT

Zitieren und Fladern

Politik | Matthias G. Bernold | aus FALTER 37/06 vom 13.09.2006

Da wurde auf der ganzen Welt gestohlen", sagt Rechtsanwalt Gabriel Lansky, der für Natascha Kampusch die Vertretung in Medienangelegenheiten besorgt. Derzeit finde in seiner Kanzlei ein "Medienscreening" statt, um zu prüfen, welche Medien im In-und im Ausland in die Rechte der 18-Jährigen eingegriffen haben. Lansky - der wiederholt mehrfach kritisiert wurde, weil seine Kanzlei nicht nur Kampusch, sondern auch News vertritt - geht von einem Gesamtstreitwert von "einigen 100.000 Euro" aus. Einige Klagen gegen die Yellow Press wurden bereits eingebracht, diese Woche sollen noch weitere Klagen und Unterlassungsansprüche auch gegen heimische Medienunternehmen folgen. Im ORF wird zurzeit ebenfalls evaluiert, wo gegen Leistungsschutz und Urheberrecht verstoßen wurde. In einem zweiten Schritt sollen Rechnungen verschickt werden. "Auf jeden Fall wird es kostenpflichtig", heißt es aus dem ORF. Wird nicht bezahlt, will der ORF klagen. Die Erlöse aus den Klagen sollen Natascha Kampusch zugute


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