WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 37/06 vom 13.09.2006

Quasi

Im Fall der Brenner-Krimis machte sich Haas quasi rohrleitungsmäßig nach außen hin "klein", weil Krimis und vor allem Serienkrimis ja ein - angeblich - niedriges Lese-Milieu darstellen. Aber gerade im schäbigen Gewand der damaligen rororo-Krimitaschenbuchreihe wirkte das "Kleingedruckte" dann besonders irritierend, weil quasi Umgangssprache, aber durch die Traditionen der Konkreten Poesie und der Wiener Gruppe hindurch gedacht, dekonstruiert, neu zusammengesetzt.

Quasi das, was dem Standard dann noch zum neuen Wolf-Haas-Roman einfiel.

Quo vadis Wiener Sport?

Ab sofort gilt zumindest für Athleten, Funktionäre und Trainer nicht mehr: Wir haben ja keine Medien, und weil wir keine Medien haben, haben wir keine Sponsoren, und weil wir keine Sponsoren haben, haben wir kein Geld, und weil wir kein Geld haben, haben wir schlechte Trainer, und weil ... Ab sofort gibt es zwei Sport-Medien in Wien, die genau diesen Kreislauf durchbrechen könnten. Vorausgesetzt, der Sport in Wien will diesen Kreislauf durchbrechen. Vorausgesetzt, der Wiener Sport gibt SICH SELBST EINE CHANCE - und gibt damit unseren Produkten eine Chance!

Sport in Wien-Kolumnist Michael Knöppel wird nachdrücklich.

Wer nicht?

Einmal Mäuschen sein hinter den Kulissen - wer würde nicht gerne Elke Winkens, Karl Markovics, Eva Maria Marold, Otto Schenk oder Peter Turrini während der Proben, vor dem Auftritt, in den Garderoben oder bei der Zigarettenpause beobachten?

Fragt Wien live. Eine erste Spontanumfrage ergab 87 Prozent könnten ganz gut darauf verzichten.

Die letzten Geheimnisse

Die Story, die auf dem ersten Bond-Buch von Ian Fleming basiert und bis jetzt noch nie verfilmt wurde, beschreibt die Entstehung des größten Geheimagenten der Welt.

Aussendung von Columbia Pictures.


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