Mäikl is bäck

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 37/06 vom 13.09.2006

MUSIK Michael Mantler, der als junger Mann aus St. Pölten auszog, um in New York Jazzmusiker zu werden, präsentiert in seiner Geburtsstadt Wien drei Konzerte mit einer Auswahl aus seinem Schaffen. Der "Falter" besuchte ihn in Kopenhagen und sprach mit ihm über Heimat, Free Jazz und alte Gefährten.

Wenn er selbst unter österreichischen Musikfans als "Mäikl Mäntla" firmiert, dann ist das nicht einfach Ignoranz gegenüber dem "unbekanntesten berühmten österreichischen Musiker", als der er einmal bezeichnet wurde. Michael Mantler, 1943 in Wien geboren, ist in der Tat eher ein Mäikl als ein Michl, denn seine musikalische Karriere hat sich praktisch ausschließlich im Ausland, vor allem in den USA, abgespielt. Mit 19 verließ Mantler Sankt Pölten, um Jazzmusiker in den Staaten zu werden. Auf die Frage, wie man eigentlich auf so eine Idee komme, antwortet er, als könnte diese bloß rhetorisch gemeint sein: "Ja, es war total verrückt, idiotisch. Ich würde das niemandem empfehlen."

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