Whoo! Alright! Yeah!

Kultur | Gerhard Stöger | aus FALTER 37/06 vom 13.09.2006

MUSIK Einladung zum Durchdrehen: The Rapture bescheren der ausklingenden Punk-Funk-Party mit ihrem zweiten Album ein spätes Highlight.

Nicht, dass diese beiden Ereignisse in New York City des September 2001 etwas miteinander zu tun hätten, interessant ist ihr Zusammentreffen aber schon. Während der Terroranschlag aufs World Trade Center vor fünf Jahren nämlich zu einem Schlüsselmoment für die weltpolitische Entwicklung zu Beginn des neuen Jahrtausends werden sollte, erschien mit dem Debütalbum der New Yorker Band The Strokes just zeitgleich das erste echte Popmanifest der Nullerjahre.

Das angeblich obsolete Bandformat wurde damit wiederbelebt, Stromgitarren als cool rehabilitiert, und ganz generell war Rock 'n' Roll plötzlich auch wieder zum Tanzen da. Als wichtigste Referenzmodelle fungierten der Punk und die New-Wave-Kultur der Siebziger; New York City wurde dabei zum ersten Mal seit den frühen HipHop-Tagen wieder zum globalen Nabel der Popwelt und brachte Bands wie Yeah Yeah


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