Kohle & Diesel

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 37/06 vom 13.09.2006

MODE Das italienische Label Diesel hat am pipifeinen Kohlmarkt ein Flaggschiffgeschäft eröffnet: gut für den Kohlmarkt. Gut für Wien.

Kein Dieselladen gleicht dem anderen, was schon mal sehr sympathisch ist. Das liegt unter anderem auch daran, dass es beim Italolabel eine eigene Abteilung gibt, die für die Einrichtung der Geschäfte zuständig ist, und wo man nicht stupide Verkaufstische und Regale aus MDF-Platten entwirft, sondern eher auf Individualität Wert legt. So schauen sich die Diesel-Menschen auf Flohmärkten und so weiter nach bizarren Einrichtungsgegenständen, Tischen, Sesseln und Leuchten um, um damit weltweit die Geschäfte auszustatten.

Am Kohlmarkt zum Beispiel, Wiens erster Adresse für gehobenes Labeldesign, hat gerade so ein neues Diesel-Flaggschiff eröffnet. Ins Auge sticht, neben der Mode, die vor allem aus Kollektionsteilen des Bereichs "Style Lab" besteht, ein Leuchtkörper im Denim-Eck. Was heißt Leuchtkörper, das Trumm setzt sich aus zahlreichen identischen


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