Zu den Waffen

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 37/06 vom 13.09.2006

NEUES LOKAL In den sogenannten Arsenalstuben im Heeresgeschichtlichen Museum hat sich ein Geheimtipp sondergleichen etabliert.

Wann geht man ins Heeresgeschichtliche Museum? Wenn man ziemlich viel für alte Waffen oder Bilder von alten Waffen übrig hat, wenn man ein Markerl für den Sammelpass des Wiener Ferienspiels braucht oder wenn man sich von den unglaublich schnörkellosen Kampagnen in den Wiener U-Bahnen angesprochen fühlt ("Besuchet das Heeresgeschichtliche Museum"). Oder wenn man die Eloge eines für seinen Enthusiasmus bekannten Posters im kulinarischen Internetdebattierverein speising.net liest, dass es die Arsenalstube nämlich völlig bringe, und dann halt doch ein bisschen neugierig wird.

Vorweg: Das Erscheinungsbild der Arsenalstube ist gewissermaßen eindrucksvoll - k.u.k. Militärherrlichkeit, backsteinernes Bollwerk gegen die Demokratie, endlos dicke Mauern, unendlich dunkle Gewölbe, mittelalterlich nachempfundene Burghöfe, weitläufige Arkaden. Und genau im massivsten


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