"Der Fuckfinger, der stimmte"

Steiermark Kultur | Tiz Schaffer | aus FALTER 37/06 vom 13.09.2006

POP Seit mehr als zwanzig Jahren zeigen Die Goldenen Zitronen, die demnächst in Graz gastieren, der Welt, wie man Pop auf Höhe der Zeit mit politischer Haltung verbindet. Ein Gespräch mit Zitronen-Sänger Schorsch Kamerun über Verweigerung, Sendungsbewusstsein und darüber, was die Hamburger Schule mit Oberwart zu tun hat.

Schorsch Kamerun ist im Stress. Er siedelt gerade. Da kann es eng werden, wenn man als zentrale Figur und Sänger der 1984 gegründeten Agit-Rocker Die Goldenen Zitronen Konzerttermine in Deutschland, der Schweiz und Österreich bestreiten muss. Seit kurzem steht das aktuelle Album "Lenin" in den Regalen der Plattenläden, ein weiterer Meilenstein im nervös pulsierenden Zitronen-Kosmos. Zusätzlich ist Kamerun als Theatermacher in den großen Theatern des deutschsprachigen Raums tätig, produziert Hörspiele oder versucht sich als bildender Künstler. Trotz Stress ist Kamerun in Gesprächslaune: "Wenn man etwas einkreisen will, muss man sich schon Zeit nehmen."

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