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Das Salz Europas

Steiermark Stadtleben | Maria Motter | aus FALTER 37/06 vom 13.09.2006

Betritt man das kleine Lebensmittelgeschäft am Tummelplatz, bemerkt man auf den ersten Blick nicht, dass man sich in einem Biofeinkostladen befindet. Im Mai haben Margaretha Leitner und Werner Trebitsch das Geschäftslokal von Hornig übernommen, die Kundschaft reagierte mit gemischten Gefühlen, und dementsprechend ist das Sortiment. Er orientiere sich an dem europäischen Weg, beschreibt Trebitsch die Geschäftsphilosophie: "Zwei Drittel der Europäer gehen in Richtung Homöopathie und Bio." Wie es sich für einen Greißler gehört, findet man die kostbaren Waren in nächster Nähe zur Kassa - Natursalze. Blaues Salz aus Afghanistan steht da unauffällig verpackt auf dem Holzregal neben einem Dutzend anderer Salze. Durch die Seefahrerei ist Trebitsch auf das "weiße Gold" gekommen.

Als Steward eines Luxusliners war er in den Siebzigerjahren auf den Weltmeeren unterwegs, lange Zeit war er in Asien. "Mit Himalayasalz verhält es sich wie mit einem Lacoste-Leiberl", weiß er. Da müsse man


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