Schluss mit Schlaraffenland

Steiermark Politik | Ingrid Brodnig | aus FALTER 37/06 vom 13.09.2006

FACHHOCHSCHULEN Umstrukturierungen und Einsparungen bei Gastprofessoren und Geräten: Die einst so gelobte FH Joanneum steckt in einem Tief. Nun bleibt sie zumindest nicht führungslos.

Die Fachhochschule Joanneum erschien in den letzten Wochen zwar etwas planlos, führungslos soll sie aber doch nicht sein. Nachdem der kaufmännische Geschäftsführer Markus Tomaschitz vorzeitig den Hut nahm, wird nun - entgegen ersten Äußerungen - eine Zwischenlösung von außen kommen. "Wir werden eine Wirtschaftstreuhänderkanzlei beauftragen, die kaufmännische Leitung für die Zwischenzeit zu übernehmen", erklärte Landesrätin Bettina Vollath (SPÖ) am Montag. Konkret soll Friedrich Möstl von der Kanzlei Deloitte die Lücke füllen, die Tomaschitz ab 1. Oktober dieses Jahres hinterlässt - eine interimistische Lösung, denn die Fachhochschule befindet sich in der Umstrukturierung. Es ist nur eine der Baustellen an der FH Joanneum: In der Bildungseinrichtung rumorte es zuletzt ordentlich, als der


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