Im Namen der Hose

Vorwort | Bernd Dörler | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

Kommentar Bevor wir jetzt alle die "Weißen" wählen: drei Missverständnisse, den Kandidaten Hans-Peter Martin betreffend.

Ein Bundeskanzler, der das Volk belogen hat, um an die Macht zu kommen. Der das Volk belogen hat, um sich im Amt zu halten. Seine Kabinettstruppe von Nehmern und Luschen seien eine "erstklassige Mannschaft". So klingt ein Großmetzger, der Gammelfleisch als Filet verhökern will. Ein Finanzminister, der lügt und heiratet. Eine Innenministerin, die sich nicht bei einem Folteropfer ihrer Polizei entschuldigen kann. Ein vorlauter Goldketterlträger vom Entlastungsgerinne, mit dem der Kanzler frühstücken darf. Ein Landeshauptmann, der den Rechtsstaat beugt und die Verfassung verhöhnt. Noch nie präsentierte sich die regierende Elite dieser Republik so verkommen: kraftlos, schamlos, charakterlos.

Kein Wunder, dass das Volk nach neuen, unverbrauchten Gesichtern in der Bundespolitik lechzt. Jetzt bietet sich so einer an: der Europaabgeordnete Hans-Peter Martin, der sich


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