Fluch der Intransparenz

Vorwort | Hubert Sickinger | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

KOMMENTAR Anmerkungen zur Causa Bawag: Plädoyer für ein neues Parteiengesetz.

Bei der Bawag-Refco-Affäre steht in erster Linie der Verdacht groß angelegter Wirtschaftskriminalität im Raum, worüber die Strafgerichte zu entscheiden haben. Offenbar geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass bei den Spekulationsgeschäften des Investmentbankers Flöttl für die Bawag und der nachträglichen bilanziellen Verschleierung der Euro-Milliardenverluste über Briefkastenfirmen, Stiftungen und Auslandstöchter der Bawag auch beträchtliche Provisionen geflossen sind.

Nun gehört die Bawag dem ÖGB, und durch dessen angeblich nur von Vereinsobmann Fritz Verzetnitsch und dessen leitendem Sekretär Günter Weninger unter Umgehung der zuständigen Vereinsgremien abgegebene Haftungserklärung für die Bawag plus nachträglicher Beteiligung eigener Tochterstiftungen an den genannten Rettungsmanövern geriet auch der ÖGB an den Rand des Konkurses.

Natürlich hat "die Gusenbauer-SPÖ" ((c) ÖVP), also


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige