Maschek erklärt...warum Kunst Chefsache ist.

Politik | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

Gerade in der Vorwahlzeit vergessen viele Politiker allzu oft auf ihre eigentlichen Agenden. Wolfgang Schüssel bleibt bis zuletzt gewissenhaft bei seinen Kernaufgaben. Als Kunstminister im Nebenerwerb hat er alljährlich die schöne Pflicht, spezielle Kunstankäufe im Namen der Republik durchzuführen. Bei erlesenen Vertretern der heimischen Kreativindustrie wählt der Kanzler jenen offiziellen Staatsnippes aus, der bei Bedarf den internationalen Gästen der Republik dargereicht wird. Für die Zeit nach der Wahl will der Kanzler nichts dem Zufall überlassen: Mit einem von Schüssels Glashündchen, Kristallkätzchen oder Salzteigelefanten am Schreibtisch wird es kein Staatschef dieser Welt übers Herz bringen, erneut Sanktionen zu verhängen, falls doch noch einmal eine ÖVP/FPÖ-Koalition zustande kommen sollte.


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