Stolpert Stenzel?

Politik | Gerald John Und Nina Weissensteiner | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

ÖVP Als Bezirksvorsteherin hat Ursula Stenzel viele Leute erheitert, aber auch vergrätzt. Nun wird kolportiert, die eigene Partei wolle sie nach der Wahl absägen.

Ron Schmutzer traut sich was. Der Hobbykabarettist hat sich ein undankbares Opfer ausgesucht. Schmutzer, Chef der Grünen in der Innenstadt, gibt am Samstag sein Stück "Mein Leben mit Stenzel" zum Besten. Schwierig, dabei spaßiger als die Realität zu sein.

Die Show, die Ursula Stenzel seit einem Jahr abzieht, macht Persiflagen eigentlich überflüssig. Zu ulkig sind die Auftritte der bald 61-jährigen ÖVP-Frau, die im vergangenen Oktober nach einem Erdrutschsieg Bezirksvorsteherin wurde. Doch das Schauspiel könnte demnächst zu Ende sein. In schwarzen Kreisen wird kolportiert, Stenzel müsse mit Jahresende zurücktreten - auf Druck der eigenen Partei. Je schlechter das Wahlergebnis im Ersten, desto wahrscheinlicher der Abgang. Als Nachfolger wird Bezirksrat Markus Figl, ein Großneffe des Parteiheiligen Leopold, gehandelt.


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