WIENZEUG

Politik | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

Schnitzel statt Kebab? In Wahlkampfzeiten fordern Politiker Zuwanderer besonders oft auf, sich doch besser an die hiesige Gesellschaft anzupassen. Doch was bedeutet überhaupt Integration? Mehr Schnitzel statt Kebab essen? Kopftuch runter, Baseballkapperl auf? Oder doch bloß die Sprache lernen? Und was dürfen sich Ausländer im Gegenzug erwarten? Endlich besseren Zugang zu Bildung sowie zum Wohnungs-und Arbeitsmarkt? Eine Runde von Migrantenvertretern diskutiert all diese Fragen im Depot. Am Podium sitzen: Darko Miloradovic von der Serbischen Gemeinschaft, Carla Amina Baghajati von der Islamischen Glaubensgemeinschaft und Beatrice Achaleke von der Schwarze Frauen Community.

Mittwoch, 20. September, 19 Uhr, Depot, 7., Breitegasse 3.

Zukunftsvisionen von Integration Die renommierte amerikanische Politologin Aristide Zolberg ist Anfang Oktober am Institut für die Wissenschaften vom Menschen zu Gast. Die Wissenschaftlerin aus New York referiert über Zukunftsstrategien zur Integration von Zuwanderern zwischen Assimilierung und Multikulturalismus.

Dienstag, 3. Oktober, 18 Uhr, Institut für die Wissenschaften vom Menschen, 9., Spittelauer Lände 3 (U4-Station Friedensbrücke).

Über Armut reden Die Caritas widmet ihren diesjährigen Aktionstag am Stephansplatz einem gerne verdrängten Problem: der Armut in Österreich. Das Programm bietet neben Theater, Musik und Gesprächen mit Prominenten zum Thema ab 18 Uhr auch eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion. Die Publizisten Anneliese Rohrer, Peter Rabl, Armin Thurnher und Christian Rainer sprechen mit Caritas-Direktor Michael Landau über "Armut in der Wohlstandsgesellschaft".

Freitag, 22.9., ab 10 Uhr, 1., Stephansplatz.


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