MEDIENSPLITTER

Medien | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

Doppelrolle Der Wiener Rechtsanwalt Gabriel Lansky klagt die jüdische Zeitschrift Nu wegen übler Nachrede. Nu hatte darauf hingewiesen, dass Lansky nicht nur jüdischen, sondern auch persischen Institutionen nahesteht. Lansky habe als Rechtsbeistand und Mitglied der Österreichisch-Iranischen Gesellschaft sowie als Teilnehmer einer Handelsdelegation in den Iran "Kontakte zu einem Land gepflegt, dessen Präsident Israel von der Landkarte radieren lassen will". Mit anderen Unvereinbarkeitsvorwürfen sieht sich Lansky konfrontiert, weil seine Kanzlei zusätzlich zur Vertretung von News auch die von Natascha Kampusch übernommen hat.

Preis für Blimlinger Der diesjährige Verkauf-Verlon-Preis für antifaschistische Publizistik geht an Eva Blimlinger. Die 45-jährige Wissenschaftlerin machte sich als Forschungskoordinatorin der österreichischen Historikerkommission einen Namen und ist auch Mitherausgeberin derer gesammelten Veröffentlichungen über den Vermögensentzug während der NS-Zeit.


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