Macher oder Marionette?

Medien | Gerald John | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

ORF Erste Bewährungsprobe für Alexander Wrabetz: Stellt der neue Generaldirektor ein von den Parteien halbwegs unabhängiges Team auf die Beine?

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Mitte August wurde Alexander Wrabetz zum neuen ORF-Generaldirektor bestellt, kommenden Donnerstag folgt das nächste Votum. Der Stiftungsrat, Aufsichtsorgan des ORF, wird über das Team des 46-Jährigen abstimmen. Die Wahl ist die erste Nagelprobe, ob Wrabetz dem ORF mehr Unabhängigkeit bringt oder an der kurzen Leine der Regenbogenkoalition aus SPÖ, Grünen, FPÖ und BZÖ hängt.

Ein Kandidat, der als wandelndes Zugeständnis an die Orangen galt, dürfte es Wrabetz leicht gemacht haben. Der Kärntner Programmmacher Willy Haslitzer, als Radioboss im Gespräch, hat sich mit seinem Outing als Protegé Jörg Haiders wohl selbst abgeschossen. Die Chefstelle im Hörfunk ist neben Technik-und Onlinebereich einer von drei Direktorenposten, um die noch mehrere Bewerber rittern. Wrabetz sucht zumindest für einen Job eine


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