KUNST KURZ

Kultur | Nicole Scheyerer | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

Man mag von dem internationalen Trend zur Galerienagglomeration halten, was man will, die Kunsthändler erhalten durch den lokal geballten Auftritt garantiert mehr Aufmerksamkeit. Nun ist auch Silvia Steinek übergelaufen und hat ihr kleines Geschäftslokal beim Ronacher gegen einen Raum in der Eschenbachgasse eingetauscht. Insgesamt fünf Galerien siedeln dort jetzt. Die Tochter des Kunsthändlers Heinrich Steinek feierte 2003 ihr zwanzigjähriges Galeristenjubiläum. Unter den heimischen Künstlern vertritt Steinek so unterschiedliche Temperamente wie Matthias Herrmann, Julius Deutschbauer oder Gudrun Kampl. International bekannte Namen wie Tony Oursler oder Robert Longo zeigte sie erstmals solo in Wien. Die neue Galerie Steinek ist durch riesige Schaufenster einsichtig. Vom Büro im ersten Stock kann die Galeristin wie von einer Kanzel auf die Besucher blicken. Der US-Konzeptkünstler Robert Barry weiht die imposant hohen Räume ein (bis 20.10.), indem er Wände und Scheiben mit Wörtern


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