"Ich war lange unpolitisch"

Kultur | Wolfgang Kralicek Und Gerhard Stöger | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

MUSIK Demnächst feiert Georg Danzer seinen sechzigsten Geburtstag. Ein Gespräch über Sex als Kommunikationsform, das Legomännchen Karl-Heinz Grasser und Lieder, die die Welt verändern.

Georg Danzer ist, neben Wolfgang Ambros, der Grandseigneur des sogenannten Austropop. Seit "Der Tschik" (1972) hat er mehr als dreißig Alben aufgenommen und an die 500 Lieder geschrieben. Der Wiener, der in seiner Heimatstadt als "Nackerter im Hawelka" berühmt ist und in Deutschland als kritischer Liedermacher erfolgreich war, wird am 7. Oktober sechzig Jahre alt. Auf seinem überdurchschnittlich gelungenen neuen Album "Träumer" blickt er zurück auf verschiedene Phasen seines Lebens. Als die Platte im Juni aufgenommen wurde, wusste Danzer noch nichts von seiner Lungenkrebserkrankung, die Ende Juli diagnostiziert wurde.

Falter: Wir haben ausgemacht, kein Interview über Ihre Krankheit zu führen. Eines müssen wir aber ansprechen: Gleich in mehreren Stücken der neuen Platte geht's um den Tod. War der


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