SIDEORDERS

Suppenmitnahme

Stadtleben | aus FALTER 38/06 vom 20.09.2006

Das Feine an der Suppe ist, dass man sie - ist erst der Transport geglückt - überall relativ leicht essen beziehungsweise trinken kann, sogar in den Öffentlichen, sogar am Schreibtisch. Das soll jetzt natürlich kein Plädoyer gegen die traditionellen Tischmanieren sein, sehr wohl aber eins für die Unterwegssuppe.

Soupkultur, 1., Wipplingerstr. 32, Tel. 532 46 28, Mo-Fr 11-18 Uhr, www.soupkultur.at

Sie waren quasi die Pioniere und Erfinder der Mitnahmesuppe in Wien, der Laden brummt seit zwei Jahren extrem, mittags stehen die Menschen bis auf die Straße (und zwar nicht bildlich, sondern wirklich). Kein Wunder, die Suppen sind exzellent, bei den Salaten gibt's noch Entwicklungspotenzial.

Lena & Laurenz, 7., Zollerg. 4, Tel. 522 41 83, Mo-Fr 8.30-19.30 Uhr, www.lenaundlaurenz.at

Coolste und mit Abstand beste Sandwich-und Suppentankstelle Wiens. Nach Londoner Vorbild werden hier etwa zwölf ziemlich sehr feine Sandwiches sehr, sehr frisch gemacht (jetzt neu: Pastrami), die Salate sind wirklich kreativ und großartig, die Dressings fantastisch, die zwei Suppen extraklasse.

Take a Kiang, 1., Fleischmarkt 6, Tel. 533 08 56, Mo-Sa 9-23 Uhr, www.kiang.at

Thomas Kiangs Asia-Takeaway in der Innenstadt, man bekommt neben diversen Nudel-, Fleisch-und Reisgerichten auch Früchte, Sandwiches, Getränke und Utensilien des täglichen Gebrauchs.

WEIN - In Westösterreich setzt sich der Drehverschluss beim Wein nur schleppend durch, hört man, dort will man auf den Korken nicht verzichten. Den Grünen Veltliner Gärtling - knackige Frucht, belebende Säure, wenig Alkohol - gibt's sowohl mit Kork als auch mit Dreher, gerade bei so einem jungen, frischen Wein stellt sich die Frage aber eigentlich nicht wirklich. GV Gärtling 2005, Martin Nigl: Preis: E 8,50, Bewertung: 3/5 (gut), bei Radatz


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