"Solidarnosc!"

Politik | Julia Ortner Und Nina Weissensteiner | aus FALTER 39/06 vom 27.09.2006

SPÖ Spitzenkandidat Alfred Gusenbauer über Mutters Anrufe, Wolfgang Flöttls innige Verbindungen, Wolfgang Schüssels Kleinbürgerlichkeit und seine praktischen Laufhosen am Berg.

Kanzler - jetzt oder nie. Angeblich hat Alfred Gusenbauer dieses Amt schon im zarten Alter anvisiert. Bereits in der Sandkiste, behauptet zumindest seine Mutter, die im Wahlkampf des SPÖ-Vorsitzenden sehr präsent war. Am Sonntag geht es nicht nur für seine Partei ums Eingemachte, sondern auch für den 46-Jährigen. Fällt der Abstand zur ÖVP allzu groß aus, ist der Traum vom Kanzleramt endgültig geplatzt. Und dann müssen die Roten wohl auch noch um eine Regierungsbeteiligung zittern. Landen sie wieder für vier Jahre auf der Oppositionsbank, sind auch Alfred Gusenbauers Tage in der Politik gezählt. Trotz der Nachbeben im Bawag-Skandal, die der schwarze Kontrahent geschickt nützt, wirkt er gelassen: "Grübeleien helfen mir auch nix."

Falter: War Bruno Kreisky Ihre einzige Sandkastenliebe?

Alfred Gusenbauer:


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