Maschek erklärt, ... woran Gusi scheitern könnte.

Politik | aus FALTER 39/06 vom 27.09.2006

Gertrud Gusenbauer hat ihren Sohn Alfred zu Bescheidenheit und Fairness erzogen. Schon in der Sandkiste musste der kleine Fred deshalb beim Rollenspiel allen anderen Kindern den Vortritt lassen. Unfairerweise waren Lokführer und Kosmonaut schnell vergeben. Für ihn blieb nur mehr der Beruf des Bundeskanzlers übrig. Auch bei den Klassensprecherwahlen galt das Prinzip Fairness: Kandidat Gusenbauer wählte auf Geheiß der Mutter stets einen Mitbewerber. So errang er zwar niemals 100 Prozent, kletterte aber dennoch stetig die Karriereleiter empor. "Neue Fairness braucht das Land", mahnt Alfred Gusenbauer, seine Sozialisation nicht zu verleugnen. Sollte bei der Wahl '06 wider Erwarten genau eine Stimme zum Sieg fehlen, wäre zumindest Gertrud Gusenbauer glücklich, dass ihre Erziehung Früchte getragen hat. www.maschek.org


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