Molotow-Campaigning


Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 39/06 vom 27.09.2006

GRÜNE Die ÖVP muss sich bei den Grünen wegen eines nachweislich falschen Molotowcocktail-Vorwurfs entschuldigen.

Der Zeitpunkt war gut gewählt: Genau zwei Tage vor der Wiener Wahl im Oktober 2005 berichtete der Kurier über eine bei einem Rechtsanwalt abgegebene eidesstattliche Erklärung von Markus Gruber, früher als Aktivist der ÖVP-nahen Aktionsgemeinschaft an der Uni tätig. Gruber behauptete darin, der grüne Wiener Gemeinderat Martin Margulies habe bei der Opernballdemo 1988 "vor dem Café Museum aus einem Kastenwagen eine handelsübliche Glasflasche mit undefiniertem Inhalt und einem Streifen an der Flaschenöffnung genommen". Danach sei der Grüne auf die Straße gelaufen und habe "den Stoffstreifen angezündet und die Flasche gegen den Polizeikordon, welcher Verkehrswege Richtung Innenstadt abriegelte, geworfen". Auch wenn Margulies im Kurier die Möglichkeit gegeben wurde, die Vorwürfe zu dementieren - die Molotow-Geschichte stand in der Zeitung und wurde von der Wiener

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