WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 39/06 vom 27.09.2006

Letzte Worte

Dieses ist dein letztes Interview?

"Ja! So ist es."

Du machst dich also aus dem Staub?

"Nein. Nur weil ich meine musikalische Karriere beende, mache ich mich doch nicht aus dem Staub. In erster Linie bin ich als Mensch und nicht als Musikant auf die Welt gekommen."

55 Jahre ist doch kein Alter.

"Es hat auch nicht in erster Linie etwas mit dem Alter zu tun. Es ist alles sehr vielfältig. Es gibt keine Antwort in drei Sätzen. Ich kann zum Beispiel nicht verstehen, dass mich jemand auf der Straße anspricht und um ein Autogramm bittet. Ich hab nix gemacht, keine Leistung erbracht, null. Und der will ein Autogramm von mir?? Warum?"

Also ist der Starrummel der Grund?

"Auch. Bei mir kommt hinzu, dass ich sehr anfällig für Erkältungskrankheiten geworden bin. Wenn dich die Hoteldirektoren und die Gaffer an der Ampel nicht umbringen, dann sind es die Pillen."

Aus Wolfgang Petrys letztem Interview (Pressetext).

Eigenlob

Ich habe mir am vergangenen Donnerstag in der Ausstellung "nach Schiele" im Ambrosi-Atelier die beiden berühmten Egon-Schiele-Filme wieder einmal angesehen und war total erstaunt, um wie viel interessanter ich Robert Ritter, unseren Egon Schiele, finde als die beiden anderen, Matthieu Carriere und Felix Mitterer. Auch das Buch und die Regie gefallen mir bei unserer eigenen Produktion besser als bei den beiden Filmen.

Gerald Szyszkowitz, Autor und Regisseur des Stücks "Der Maler Schiele aus Tulln", ist erstaunt.

Voll nackert

Erstmals: Kate Moss vollständig nackt.

Zum Glück für Österreich war in diesem historischen Moment ein Fotograf dabei.

Hä?

Jason Stratham spielt diesen tollwütigen Bluthund, der nichts zu verlieren hat - außer sein Publikum. Und das gewinnt er.

Rudolf John über "Crank".


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